Workshops

Leidenschaft auf Dauer?

Colloquium für sexuelle Paarbeziehungen

Paare, die schon lange zusammen sind, verfügen über besondere Ressourcen und Probleme, als Paare, die erst relativ kurz zusammen sind.

An diesem Wochenende soll die gestalterische Kraft der sexuellen Beziehungen verbal, rollenspielerisch, symbolisch und interaktiv entfaltet werden. Im Mittelpunkt steht die spezifische Situation der langjährigen Paarbeziehung, Ausgesprochenes und Unausgesprochenes, Macht in der Sexualität und Macht außerhalb der Sexualität, die Bedeutung von Ritualen für sexuelle Paarbeziehungen.

Es geht um die Veränderung des sexuellen Verlangens in langfristigen Beziehungen, um das Verhältnis von Geheimnis und Lust, um Distanz in der Intimität.

Empfindungen, von denen man sich vielleicht weggewendet hat, unbewusst gebliebenes, halbbewusst erahntes können in einem hypnotherapeutischen Experiment virulent und für die Partner nutzbar gemacht werden.

Dieser Paarworkshop sucht eine sogenannte systemische Konzeption, wie sie von Ulrich Clement (IGST-Heidelberg) oder von David Schnarch
begründet worden ist, für Paare aus den Bereichen SM, Bondage, DS, Fetisch, Polymory, Tantra oder ähnliches anzuwenden. Im Mittelpunkt steht was unmittelbar gegenwärtig zwischen den PartnerInnen passiert.

An diesem Wochenende soll die gestalterische Kraft der sexuellen Beziehungen verbal, rollenspielerisch, symbolisch und interaktiv entfaltet werden.

Termine

  • 17.. bis 19.7. 2015 (Stuttgart, 345 € pro Paar)

Gefährlicher Sex

Leidenschaft auf Dauer? (Teil II)

Colloquium für sexuelle Paarbeziehungen

Dozenten:Leona Weber, BDSM-Coach in einem Sexualtherapeutin und Norbert Elb, Sexualwissenschaftler und Paarberater

Unser Seminar ist vor allem für langjährige Paare gedacht.

Zugangsvoraussetzung ist das Colloquium für sexuelle Paarbeziehungen Teil I

Im zweiten, aufbauenden Seminar geht es um all das, was Paare
normalerweise aus Ihrer gemeinsam kommunizierten Sexualität ausklammern. Es wird also nicht nur um Ausgesprochenes und Unausgesprochenes (wie im ersten Teil), sondern auch um Unaussprechliches gehen. Es kann um Bereiche der Sexualität gehen, zu dem es bestimmt gute Gründe gibt, dass die Paare bisher einen Bogen darum gemacht haben:

Es geht um unserer gefährlichen Anteile.
Es geht darum, sie in uns so sein zu lassen.
Es geht darum auch den Partner mit seinen gefährlichen Anteilen zu
entdecken, zu sehen und sein zu lassen.

Letztendlich geht es darum, sich selbst mit all seinen Seiten zu zeigen.

Termine

  • 13. 06. bis 15. 06. 2015 (Stuttgart, 345 € pro Paar)